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Maschenprobe richtig gemacht

Bevor Sie mit dem Stricken beginnen, sollten Sie unbedingt eine Maschenprobe machen. Sie ist das A und O jeder Strickarbeit und erspart Ihnen viel Zeit und Ärger. Für eine ausreichend große Maschenprobe investieren Sie maximal eine Stunde, ein falsch gestricktes Teil kostet Sie wesentlich mehr Zeit!

Und so stricken Sie eine Maschenprobe richtig: Sie schlagen i.d.R. 30 Maschen an (bei dicken Nadelstärken ab Gr. 7 dürfen es auch 20 Maschen sein) und stricken das in der Anleitung angegebene Muster etwa 12 cm hoch. Nun wird der Lappen vorsichtig gebügelt und auf dem Teppich, einem Karton oder dem Bügelbrett festgesteckt, ohne ihn zu überspannen. Jetzt können Sie leicht die Maschen und Reihen abzählen, in dem Sie ein Metermaß anlegen oder eine Schablone benutzen (diese Schablonen sind im Handel erhältlich bzw. können Sie selbst basteln).

Fällt Ihre Probe kleiner aus als in der Anleitung angegeben, müssen Sie eine stärkere Nadel benutzen, fällt sie größer aus, benutzen Sie bitte eine dünnere Nadel - immer vorausgesetzt, Sie arbeiten mit dem in der Anleitung angegebenen Garn. Verwenden Sie ein anderes Garn oder möchten Sie eine andere Größe als angegeben stricken, können Sie mit Hilfe der Maschenprobe Ihr Strickteil neu errechnen.

WICHTIG: Wenn Sie das erste Strickteil etwa zur Hälfte gestrickt haben, überprüfen Sie bitte die Maschenprobe. Ab und zu kann zu Abweichungen kommen. In diesem Fall korrigieren Sie Nadelstärke oder Anzahl der Maschen.