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Tipps und Tricks

Liebe Leserin, lieber Leser!

In dieser Rubrik Tipps finden Sie nützliche Hinweise, praktische Tipps und Tricks rund um das Stricken.

Wenn es etwas gibt, was Sie besonders interessiert oder was Sie schon immer einmal wissen wollten, dann schicken Sie uns eine E-Mail an . Wir werden, soweit es machbar ist, in der nächsten Veröffentlichung auf Ihre Wünsche eingehen.

Vielleicht haben Sie auch "den Geheimtipp" oder "das Patentrezept", das Sie gerne an andere Leserinnen und Leser weitergeben möchten. Auch das werden wir, soweit es möglich ist, gerne in dieser Rubrik veröffentlichen.


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  • Tipp 1: Maschenprobe richtig gemacht Open or Close

    Bevor Sie mit dem Stricken beginnen, sollten Sie unbedingt eine Maschenprobe machen. Sie ist das A und O jeder Strickarbeit und erspart Ihnen viel Zeit und Ärger. Für eine ausreichend große Maschenprobe investieren Sie maximal eine Stunde, ein falsch gestricktes Teil kostet Sie wesentlich mehr Zeit!

    Und so stricken Sie eine Maschenprobe richtig: Sie schlagen i.d.R. 30 Maschen an (bei dicken Nadelstärken ab Gr. 7 dürfen es auch 20 Maschen sein) und stricken das in der Anleitung angegebene Muster etwa 12 cm hoch. Nun wird der Lappen vorsichtig gebügelt und auf dem Teppich, einem Karton oder dem Bügelbrett festgesteckt, ohne ihn zu überspannen. Jetzt können Sie leicht die Maschen und Reihen abzählen, in dem Sie ein Metermaß anlegen oder eine Schablone benutzen (diese Schablonen sind im Handel erhältlich bzw. können Sie selbst basteln).

    Fällt Ihre Probe kleiner aus als in der Anleitung angegeben, müssen Sie eine stärkere Nadel benutzen, fällt sie größer aus, benutzen Sie bitte eine dünnere Nadel - immer vorausgesetzt, Sie arbeiten mit dem in der Anleitung angegebenen Garn. Verwenden Sie ein anderes Garn oder möchten Sie eine andere Größe als angegeben stricken, können Sie mit Hilfe der Maschenprobe Ihr Strickteil neu errechnen.

    WICHTIG: Wenn Sie das erste Strickteil etwa zur Hälfte gestrickt haben, überprüfen Sie bitte die Maschenprobe. Ab und zu kann zu Abweichungen kommen. In diesem Fall korrigieren Sie Nadelstärke oder Anzahl der Maschen.

  • Tipp 2: Faden vernähen! Open or Close

    Wenn sich Ihr Strickstück auch von links sehen lassen soll, dann ist es wichtig, dass Sie die Fäden sauber vernähen. Nachfolgend einige wichtige Hinweise:

    1. Beginnen Sie mit einem neuen Knäuel immer am Rand, niemals in der Mitte des Strickstücks. Tipp: Wenn sich das Knäuel dem Ende zuneigt, machen Sie in die Mitte des noch verbleibenden Fadens einen Knoten. Nun stricken Sie eine Reihe. Erreichen Sie vor Ende der Reihe den Knoten, wissen Sie, dass das Garn für eine weitere Reihe nicht ausreicht. Anderenfalls können Sie noch eine weitere Reihe stricken. Sollte der verbleibende Faden recht lang sein, können Sie ihn später zum Zusammenarbeiten verwenden.

    2. Fäden werden, soweit das möglich ist, immer in den Nähten vernäht. Wenn das nicht möglich ist, dann immer senkrecht vernähen, niemals waagerecht oder diagonal, denn sonst sieht man den Abdruck der vernähten Fäden auf der Vorderseite.

    3. Glatte Fäden wie z.B. Baumwolle, Viskose, Seide, Bändchengarn, Effektgarne müssen nach dem Vernähen mit Nähseide gesichert werden. So kann der vernähte Faden beim Tragen oder nach dem Waschen niemals nach vorne "wandern" und sichtbar werden. Außerdem vermeidet man, dass Fäden wie Bändchengarn aufribbeln können.
  • Tipp 3: Wolle richtig waschen Open or Close

    Tatsache: die meisten "Unglücke" passieren beim Waschen. Hier kann man die allergrößten Fehler machen und die schönsten Kunstwerke zerstören.

    Werfen Sie alle Tipps und Tricks über Bord, die Sie bis heute gehört haben und lesen Sie aufmerksam die folgenden Zeilen durch:

    • Zum Waschen benötigen Sie ein wirklich gutes Waschmittel (ich empfehle Tenemoll, Tenestar bzw. Texbio von der Firma Intervall, erhältlich über unser Shop oder im guten Fachhandel) und eine Flasche Essig. Der darf dann auch sehr preiswert sein.

    • Bitte waschen Sie Ihr Strickstück immer einzeln, egal ob im Handwaschbecken oder in der Waschmaschine. Ein altes Kopfkissen oder ein Wäschesack sorgen dafür, dass sich das nasse Strickstück in der Maschine nicht zu stark ausdehnen kann.

    • Die Temperatur spielt eine ganz wichtige Rolle! Handwarm ist ca. 37 Grad und das kann für Wolle schon zu heiß sein. Benutzen Sie ein Badethermometer oder benutzen Sie kühles Wasser. In der Waschmaschine stellen Sie die Temperatureinstellung auf 0 Grad. Das eigentliche Problem bei der Waschtemperatur ist nicht die Gradzahl beim Waschen, sondern der Temperaturunterschied zwischen Waschen und Ausspülen. Waschmaschinen heizen das Waschwasser auf die gewünschte Temperatur auf, spülen jedoch kalt nach. Dieser Temperaturunterschied lässt die Wolle dann oft schrumpfen (filzen).

    • Lassen Sie das Strickstück nicht lange im Wasser liegen. Zu langes Liegen im Wasser lässt die Farben ausbluten. Und jetzt wird der Essig wichtig. Vorsichtshalber, sicherheitshalber und vorsorglich geben Sie einen guten Schuss Essig bereits ins Waschwasser. Essig bindet die Farben. Dem letzten Spülgang geben Sie ebenfalls einen guten Schuss Essig zu, damit die Farben brillanter werden. Der manchmal unangenehme Geruch des Essigs verfliegt nach kurzer Zeit.

    • In der Waschmaschine schleudern sollten Sie Ihr Strickstück nur vorsichtig. Es ist voll Wasser gesogen und außerordentlich schwer. Wirkt nun die Zentrifugalkraft des Schleuderns auf das Garn, wird es stark belastet und kann ausleiern. So kommt es vor, dass auf einmal aus einem Pullover ein Minikleid wird. Nur ganz speziell ausgerüstete Garne vertragen Schleudern. Dies ist auf der Banderole auch ausgewiesen.

    • Auch beim Trocknen lassen sind ein paar Kleinigkeiten zu beachten: Ihr Strickstück sollte immer im Liegen trocknen. Ein Reck, auf das Sie zuvor ein ausreichend großes Handtuch legen, eignet sich besonders gut. Rollen Sie Ihr Strickstück nicht in ein Handtuch, auch hier können Sie - wie beim Schleudern - die Fasern überdehnen. Das Strickstück sollte an einem gut durchlüfteten Platz trocknen, von Zeit zu Zeit können Sie es ein wenig "aufschütteln", wenn es sich z.B. um ein flauschiges Garn handelt.

    Dies sind viele Hinweise und es kann der Eindruck entstehen, dass das Waschen außerordentlich kompliziert ist. Bitte bedenken Sie eines: Sie investieren 20, 30, 40 oder mehr Stunden, um Ihren Pulli zu stricken. Dieser Zeitaufwand rechtfertigt es, sich auch beim Waschen die nötige Mühe zu geben, damit Sie noch lange Freude an Ihrem Teil haben.

  • Tipp 4: Häkeln statt Kicken Open or Close

    Folgender Artikel stand im "Kölner Morgen":

    Euskirchen. Bänderriss und Meniskusschaden haben die meisten Fußballer in ihrer Karriere tapfer überwunden. Irgendwann ist es aber an der Zeit, wehmütig Abschied zu nehmen.

    Die alten Knochen taugen einfach nicht mehr, der Gegenspieler lässt einem keine Schnitte mehr. Wenn es soweit kommt, will noch nicht mal mehr die Thekenmannschaft die müden Kicker mitspielen lassen. Für die wackeren Recken stellt sich dann die Gretchenfrage: Was tun mit der geballten Freizeit, wenn die letzte Schlacht auf dem Fußballfeld geschlagen ist? In Reetz bei Blankenheim in der Eifel können sich die Herren der Schöpfung zumindest die für den TV-Abend dringend benötigten Bitburger-Schlabberlätzchen selber häkeln. Dort hat sich am Sonntag, 20. Mai, der erste Männer-Häkelverein gegründet.“

    Und was sagt die Kölner Wollbörse dazu?

    Nur zu, liebe Männer. Ist erst einmal gehäkelt, dann fällt auch das Stricken leicht. Und Millionen von Frauen können sich nicht irren! Stricken macht Spaß, es entspannt und beruhigt, und es kommt sogar noch etwas Sinnvolles dabei heraus.

  • Tipp 5: Presse-Info - Stars im Strickfieber! Open or Close

    Schauspielerin Sandra Bullock (33) hat eine neue Leidenschaft entdeckt: das Stricken. Sie soll so begeistert von dem neuen Hobby sein, dass sie das ihren Freunden beibringen will. Und um über die Weihnachtszeit genug zu tun zu haben, soll der "Miss-Congeniality"-Star 40 Wollknäuel in einer Boutique in Los Angeles gekauft haben. Auch andere Prominente haben das Stricken bereits liebgewonnen: Uma Thurman, Winona Ryder, Naomi Campbell und Goldie Hawn sollen ebenfalls freudig die Nadeln schwingen.

    Gesehen im "Westfalen-Blatt"...

    Und was sagt die Kölner Wollbörse dazu?

    Los Angeles hat seine Reize, aber wozu in die Ferne schweifen? Sieh, die schönste Wolle ist doch schon so nah!!!

  • Tipp 6: Immer im Hängen messen Open or Close

    Sie stricken fleißig, überprüfen die Maße Ihres Strickstücks, nähen die Teile zusammen und probieren Ihren neuen Pulli voller Spannung an - und was passiert? Das Teil saust nach unten, es ist viel zu lang geworden !

    Wie kann das nur passieren?

    Wenn Sie das Teil, an dem Sie stricken, auf den Tisch legen zum Messen, dann schieben sich die Maschen zusammen. Das macht zwar pro Reihe nur eine Winzigkeit aus, aber auf die Gesamtlänge bezogen kann das Strickstück einige Zentimeter länger werden. Mit anderen Worten: je länger der Pullover (oder Jacke, Mantel, etc.) werden soll, um so wichtiger ist es, das Strickstück im Hängen zu messen.

    Denken Sie immer daran: der Pullover "hängt" ja auch an Ihnen, mit anderen Worten, auch die Wolle gehorcht der Schwerkraft und zieht nach unten!

  • Tipp 7: Randmaschen stricken Open or Close

    Ihr Pulli ist fertig gestrickt. Er ist Ihnen gut gelungen und nun geht es ans Konfektionieren, sprich ans Zusammenarbeiten. Abgesehen davon, dass diese Arbeit von den Wenigsten gerne gemacht wird, kommt es leider auch immer wieder vor, dass die Nähte den ganzen Pullover verderben, weil sie einfach unsauber und unschön sind.

    Was ist da zu tun?

    Zuerst einmal: Randmaschen werden IMMER gestrickt ! Am Anfang und am Ende und das in jeder Reihe ! Vergessen Sie, was Sie jemals gehört haben von Maschen abheben - Sie werden niemals einen sauberen Rand bekommen, wenn Sie die Randmaschen nicht stricken!

    Wenn Sie diese Regel beherzigen, wird das Zusammenarbeiten um ein Vielfaches leichter werden, denn nun können Sie die Nähte rechts auf rechts zusammenlegen und mit Kettmaschen zusammenhäkeln. So sitzt dann Masche auf Masche und ordentlicher kann die Naht nicht werden. Ärmel stecken Sie mit Stecknadeln in die Armkugeln, bevor Sie sie hineinhäkeln.

    Folgende Reihenfolge beim Konfektionieren ist sinnvoll:

    1.  Schulternähte schließen

    2. Ärmel einsetzen

    3. Ärmel- und Seitennähte in einem schließen


    Noch ein Tipp: wenn Sie ein sehr dickes Garn verarbeitet haben, ist es zweckmäßiger, die Nähte im Matratzenstich zu schließen. Auch hier stricken Sie vorher alle Randmaschen!

Wir freuen uns auf Ihre Fragen, Wünsche und Beiträge!

Ihr Team von der Kölner Wollbörse